„Wer ein bisschen loslässt, empfindet ein bisschen Frieden. Wer viel loslässt, erntet großen Frieden. Und wer total loslässt, wird mit vollständigem Frieden belohnt.“
Ajahn Chan
Ein direkter Weg zu innerer Ruhe ist Akzeptanz.
Viele verwechseln sie jedoch mit Apathie, Desinteresse, Gleichgültigkeit oder Vermeidungsverhalten. Und Ak-zeptanz, meinen sie, führe zu Stagnation und Lähmung.
»Wie könnte ich denn Armut, Ungerechtigkeit, häusliche Ge-walt, Rassenvorurteile und all die anderen Widerwärtigkeiten akzeptieren? Oder auch die Aspekte meiner selbst, die einer Veränderung bedürfen?«
Akzeptieren heißt aber nicht billigen oder aufgeben; vielmehr bedeutet es, die Gegebenheiten des gegenwärtigen Moments anzuerkennen, auch wenn man sie gern verändern würde.
Wer sich dem Fluss des Lebens widersetzt, lässt sich nicht nur dessen Schönheit entgehen, sondern versäumt auch die sich bietenden Gelegenheiten.
Der Widerstand Dingen gegenüber, die wir nicht in der Hand haben : Wetter, Verkehr, die Meinungen anderer Leute, der eigene Alterungsprozess , kostet enorm viel Kraft und Lebenszeit. Doch sobald wir eine andere Haltung einnehmen und die Umstände akzeptieren, wie sie gerade sind, überkommt uns ein ungemein befreiendes, beruhigendes Gefühl.
Und verrückterweise ermöglicht es genau diese neue Ein-stellung, die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen und Veränderungen einzuleiten.
Buddhistischer Mönch der Thailändischen Kammatthana Waldmönchstradition.
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